Designvorgaben

Erstelle deine Zeichnung nach unseren Designvorgaben. Das sorgt für eine schnelle und korrekte Bearbeitung deines Projekts.

Wir überarbeiten unseren Hilfebereich gerade. Einzelne Abbildungen fehlen deshalb noch und ergänzen wir nach und nach. Alle Vorgaben auf dieser Seite sind aktuell und gültig. Kommst du bei etwas nicht weiter, melde dich einfach bei uns.

Dateiformate

Für die Kalkulation brauchen wir immer eine Vektordatei. Pixelgrafiken wie Fotos oder Scans können wir nicht verarbeiten – auch nicht, wenn sie in einer der folgenden Dateien eingebettet sind.

AI (Adobe Illustrator)
Speichere die Datei als „PDF-kompatible Datei“. Pro Datei darf nur ein Arbeitsbereich enthalten sein – mehrere speicherst du als einzelne Dateien.

PDF
Pro Datei darf nur eine Seite enthalten sein.

EPS
Pro Datei darf nur eine Seite enthalten sein.

SVG
Je nach Programm wird die Größe unterschiedlich interpretiert. Prüfe die Maße nach dem Hochladen und korrigiere sie bei Bedarf im Konfigurator.

DXF
Speichere in Version 2007/2008/2009 oder älter und prüfe die Maße nach dem Hochladen. Lassen sich deine Pfade nicht einfärben, erkennen wir sie als Schwarz – mehrere Verarbeitungen in einer Datei sind dann nicht möglich.

Maßstab und Maße

  • Zeichne immer im Maßstab 1:1 und stelle die Maßeinheit deines Programms auf Millimeter.
  • Nach dem Hochladen reduzieren wir die Arbeitsfläche automatisch auf den tatsächlichen Inhalt deiner Datei und zeigen dir die Maße im Konfigurator an.
  • Prüfe diese Maße immer. Stimmen sie nicht, kannst du sie direkt im Konfigurator korrigieren.

Die Vorschau im Konfigurator ist verbindlich: Was du dort siehst, wird so produziert.

Eine Datei, ein Material, eine Position

Jede Datei wird im Warenkorb zu genau einer Position mit genau einem Material. Zeichne deshalb nur Teile in eine Datei, die auch aus demselben Material gefertigt werden sollen. Für ein zweites Material lädst du eine weitere Datei hoch.

Verschiedene Formen und Teile innerhalb einer Datei sind kein Problem.

Tipp: Gib deiner Datei einen Namen, der Material, Stärke und Format enthält.

Keine Hilfslinien, Bemaßungen oder Notizen

Lösche alle Hilfslinien, Maßangaben und Notizen aus deiner Datei, bevor du sie hochlädst.

Brauchst du solche Elemente in deiner Zeichnung, lege sie in Braun (#663300) an. Braun wird nicht gelasert. Beachte aber: Braune Elemente zählen zu den Maßen deiner Datei und können den Materialbedarf erhöhen. Platziere sie deshalb möglichst nah an deinen Teilen.

Farbwerte und Verarbeitungen

Über die Farbe einer Kontur legst du fest, wie sie bearbeitet wird. Definiere deine Datei dafür im RGB-Farbraum.

Verarbeitung HEX RGB
Schneiden #FF0000 255, 0, 0
Linien gravieren #0000FF 0, 0, 255
Flächen gravieren #808080 bis #000000 128, 128, 128 bis 0, 0, 0
Nicht lasern #663300 102, 51, 0

Graustufen bei Flächengravuren: Wir empfehlen #000000. Hellere Werte bis #808080 sind möglich – die Gravur fällt dann etwas flacher und kontrastärmer aus. Der Unterschied ist ein Detail, eine bestimmte Tiefe können wir dabei nicht zusichern. Werte heller als #808080 korrigieren wir automatisch auf #808080.

Leicht abweichende Farbwerte, etwa durch Exportfehler, korrigieren wir bis zu einem gewissen Grad automatisch auf unsere Werte.

Andere Farben kannst du ebenfalls verwenden. Du ordnest ihnen im Konfigurator dann selbst eine Verarbeitung zu. Am Ende normalisieren wir alle Farben auf unsere Werte, damit wir beide von derselben Bearbeitung sprechen.

Ohne Farben – etwa bei manchen DXF-Dateien – erkennen wir alle Pfade als Schwarz. Du kannst im Konfigurator eine andere Verarbeitung zuweisen, dann gilt sie für alle Pfade. Willst du Schneiden und Gravieren in einer Datei kombinieren, musst du mit Farben arbeiten.

Wo ein Pfad ist, wird gelasert

Alles, was in deiner Datei eingezeichnet ist, wird auch bearbeitet. Schnitt- und Liniengravurpfade lassen sich nicht überdecken – auch nicht durch darüberliegende Objekte.

Nur bei Flächengravuren werden überdeckte Bereiche ausgespart. Wir empfehlen das aber nicht: Arbeite besser mit sauber angelegten Flächen als mit Masken.

Flächengravuren anlegen

Für eine Flächengravur hast du zwei Möglichkeiten:

  • als gefüllte Form – die Füllung ist hier zwingend erforderlich
  • als Kontur mit einer Breite von mindestens 0,35 mm. Kleinere Werte korrigieren wir automatisch.

Achtung: Flächen, die als Objekt dünner als 0,35 mm sind, korrigieren wir nicht. Sie können unsauber graviert werden.

Alle anderen Elemente lege bitte ohne Füllung an.

Schriften in Pfade umwandeln

Wandle alle Schriften in Pfade um, bevor du deine Datei hochlädst. Nur so wird deine Schrift genau so gelasert, wie du sie angelegt hast.

Geschlossene Pfade

Das beste Ergebnis und die kürzeste Bearbeitungszeit erreichst du mit geschlossenen Pfaden. Es muss sich eine „wasserdichte“ Form ergeben.

Prüfen kannst du das, indem du der Fläche eine Farbe zuweist oder an den Ankerpunkten ziehst – hängen alle Linien zusammen, ist der Pfad geschlossen.

Offene Pfade korrigieren wir zum Teil automatisch. Wir empfehlen dennoch, sie bereits in deiner Datei sauber zu schließen.

Verschachtelung (Nesting)

Ordne deine Teile möglichst platzsparend an. So brauchst du weniger Material oder bekommst mehr Teile auf dieselbe Fläche. Halte dabei mindestens 2 mm Abstand zwischen den Teilen ein – bei Kunststoffen je nach Teil auch mehr.

Tipp: Brauchst du ein Teil mehrfach, verschachtele die Teile am besten selbst in einer Datei. Das ergibt in der Regel den besseren Preis, als dasselbe Teil mehrfach zu bestellen.

Geteilte und doppelte Linien

Legst du gerade Kanten direkt aufeinander, sollte dort nur eine Schnittlinie verlaufen. Doppelte Linien entstehen schnell, wenn zwei Formen aneinandergelegt und die überlappenden Linien nicht gelöscht werden. Bei geraden Linien korrigieren wir das automatisch. Sauberer ist es, die Linien vorher zu entfernen.

Hinweis: Doppelte Linien verlängern die Bearbeitungszeit und erhöhen damit unnötig deine Kosten. Zusammengelegte Linien können außerdem die Maßhaltigkeit deiner Teile verringern, bei Kunststoffen zusätzlich durch Wärmeverformung. Die höchste Genauigkeit erreichst du, wenn alle Teile einzeln und mit Abstand zueinander liegen.

Plattenrand und Sicherheitsabstand

Du kannst die gesamte Fläche der Platte nutzen. Wir empfehlen aber, zum Rand mindestens 5 mm Abstand zu halten.

Der Grund: Beim Rohzuschnitt der Platten entstehen Toleranzen, außerdem kann die Schnittkante sägerau sein. Liegen deine Teile zu nah am Rand, können sie unvollständig oder beschädigt sein. Unterschreitest du die 5 mm, weisen wir dich im Konfigurator darauf hin – bestellen kannst du trotzdem.

Tipp: Möchtest du eine Platte mit definierten Außenmaßen erhalten, lege einen Rahmen in der gewünschten Größe als Schnittlinie an.

Schnittspalt (Kerf)

Der Laser hinterlässt beim Schneiden einen Schnittspalt. Er verläuft mittig auf deiner gezeichneten Kontur – je zur Hälfte nach innen und nach außen.

Auf der Materialseite findest du unter den technischen Spezifikationen den Kerf-Wert. Dieser Wert ist als Offset zu verstehen: Er entspricht der Hälfte des Schnittspalts, also genau dem Betrag, um den du deine Kontur pro Seite verschieben musst. Der gesamte Schnittspalt ist doppelt so breit.

Beispiel: Bei einem Kerf-Wert von 0,1 mm beträgt der gesamte Schnittspalt 0,2 mm. Ein gezeichnetes Rechteck von 40 × 20 mm ergibt dann:

  • Innenmaß des Ausschnitts: ca. 40,2 × 20,2 mm
  • Außenmaß des Innenteils: ca. 39,8 × 19,8 mm

Soll das Innenteil exakt 40 × 20 mm messen, verschiebst du die Kontur um 0,1 mm nach außen – gezeichnet ist es dann 40,2 × 20,2 mm.

Hinweis: Unsere Kerf-Werte sind auf einen leicht festen Sitz ausgelegt, wie er bei Steckverbindungen meist gewünscht ist. Das Ergebnis hängt zusätzlich von weiteren Toleranzen ab, etwa der Materialstärke. Bei kritischen Passungen empfehlen wir einen Test vorab.

Mindestgrößen

Kleine Teile: Auch sehr kleine Teile und Ausschnitte sind möglich. Teile mit einer Kantenlänge unter 20 mm können beim Lasern aber verrutschen, kippen oder durch den Bearbeitungstisch fallen. Bei dünnen, leichten Materialien passiert das eher als bei dicken.

Brauchst du die ausgeschnittenen Teile, fixiere sie mit Stegen. Sind die Ausschnitte nur Abfall, ist das nicht nötig – ein verrutschtes Teil kann aber den Schnitt der übrigen Teile beeinträchtigen. Das kommt selten vor, lässt sich mit Stegen aber ausschließen.

Schmale Stellen im Teil: Bleibt zwischen zwei Ausschnitten nur wenig Material stehen – etwa bei Fenstersprossen oder Gittern – halte mindestens 0,6 mm Breite ein. Je länger die schmale Stelle, desto breiter sollte sie sein. Auch bei dünnen oder empfindlichen Materialien planst du besser mehr ein. Sonst kann das Material brechen.

Hinweis: Der Konfigurator prüft die Maße deiner Datei insgesamt, nicht die einzelner Teile oder Stellen. Auf zu kleine Teile oder zu schmale Stellen wirst du deshalb nicht automatisch hingewiesen.

Stege

Stege sind kleine Unterbrechungen der Schnittlinie. Sie halten deine Teile im Rohmaterial fest, damit sie beim Lasern nicht verrutschen und beim Verpacken nicht herausfallen. Der Pfad muss dafür tatsächlich unterbrochen sein – die Kontur mit einem weißen Objekt zu überdecken, funktioniert nicht.

Empfehlungen:

  • Stegbreite: ca. 0,5 mm – damit lassen sich die Teile problemlos mit einem Cuttermesser heraustrennen
  • bis 20 × 20 mm: ein Steg
  • bis 50 × 50 mm: zwei bis drei Stege
  • größer: mehr oder breitere Stege, gut verteilt

Verteile mehrere Stege möglichst gegenüberliegend, das gibt die beste Stabilität.

Tipp: Platziere Stege wenn möglich an nicht sichtbaren Stellen. Bei Holz oder Pappe unterbricht der Steg auch die dunkle Schnittkante. Nachfärben mit einem braunen Stift hilft, wenn du eine durchgehende Kante brauchst.